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Dipl.-Psych. Jürgen Dassow

Psychologischer Psychotherapeut VT

Psychotherapeutische Praxis

Verhaltenstherapie

Kognitive Verhaltenstherapie

für Privat und alle Kassen

Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) im Erwachsenenalter



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Die ADHS im Erwachsenenalter wird heute als ernstzunehmende Störung angesehen, die häufig mit weitreichenden Beeinträchtigungen in vielen Lebensbereichen sowie mit weiteren komorbiden Störungen einhergeht.

Ich beschäftige mich nun seit 2008 nachweislich intensiv mit dem Störungsbild der adulten ADHS.

Mein besonderen und somit klinisch wegweisendem Dank gilt an dieser Stelle Herrn Dr. med. Reinhard Schydlo, der als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, mich nicht nur initial mit dem klinischen Bild der ADHS bekanntmachte sondern mir zudem auch die tiefe kollegiale Bereitschaft erwies, mir erste profunde klinische Erfahrungen in Bezug auf Diagnostik und Behandlung von ADHS-Betroffenen Erwachsenen zu vermittlen.

Zu der Zeit als ich begonnen habe, mich dem Erkrankungsbild als Psychotherapeut intensiv auseinanderzusetzten, gab es für ADHS-Betroffene im Erwachsenenalter noch nicht einmal ein zugelassenes Medikament zur psychiatrisch- medikamentösen Behandlung der vorliegenden Symptomatik, in Bezug auf ADHS.

Es wurde medikamentös für den Erwachsenenbereich "off-label" verordnet. Seitdem hat sich erfreulicherweise in der Versorgungslandschaft in Hinblick auf ADHS erheblich viel verbessert. Dazu gehören nicht zuletzt die aktuell gültigen S3- Leitlinien ADHS (AWMF-Registernummer 028-045).

Häufige Komorbiditäten: Schätzungsweise liegt bei einem Drittel der Betroffenen noch eine weitere psychische Störung vor.

Zu diesen Komorbiditäten gehören: Major Depression (Depressive Episode), rezidivierende depressive Episoden, Dysthymia, bipolare Störung, Angststörungen, Zwangsstörungen, Alkoholmissbrauch, Cannabisabhängigkeit/- missbrauch, Asthma bzw. chronische Erkrankungen, gestörtes Sozialverhalten/geringe Selbstherrschung.

ADHS geht außerdem mit einer geringeren sozialen Anpassung einher.

Symptomatiken: Die ADHS im Erwachsenenalter ist vor allem durch die folgenden Symptomatiken beschreibbar: Vergesslichkeit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, unzureichende Aufmerksamkeit, hohe und leichte Ablenkbarkeit, geringe Ausdauer, der starken Tendenz zu flüchtigen und fehlerhaften Arbeiten.

Aufgaben, die Sorgfalt und Ausdauer erfordern, werden häufig und wiederholt aufgeschoben.

Risokoreiches Verhalten ist häufig, wie auch die Neigung rasch und unbedacht zu entscheiden. Hinzu kommen starke Stimmungsschwankungen, ein in der Regel niedriges Selbstwertgefühl sowie eine geringe Frustrationstoleranz.

Häufig liegt ebenfalls eine starke innere Unruhe und eine von Angespanntheit begleitete Nervosität vor.

Neben den sozialen und beruflichen Folgen die sich häufig leider ergeben, wie z.B. Probleme am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft, Abbruch von Schule, Ausbildung und Studium, besitzen ADHS-Betroffene jedoch tatsächlich auch ernorme Stärken.

Dazu gehören: Neugier, Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem, Kreativität, beträchtliche Leistungsfähigkeit, Innovationsfähigkeit und Vitalität.

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