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Dipl.-Psych. Jürgen Dassow

Psychologischer Psychotherapeut VT

Psychotherapeutische Praxis

Verhaltenstherapie

Kognitive Verhaltenstherapie

für Privat und alle Kassen

Neurodiversität


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Einer meiner aktuellen Interessengebiete, in Bezug auf meinen psychotherapeutischen Versorgungsalltag, ist die sog. "Neurodiversität".

Hier bewegen mich beispielhaft, und dies zunehmend intensiv, mögliche Fragestellungen und selbstverständlich womöglich assoziierte individuelle Patientenerfahrungen, wie z.B.: Neurodiversität und Mobbing, mögliche aktive/passive Teilhabeverweigerungserfahrungen durch Dritte, Ausgrenzungserlebnisse, Stigmatisierungen, potentielle emotionale und/oder vielleicht auch strukturelle Gewalterfahrungen.


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Unter Neurologischer Diversität bzw. "Neurodiversität" versteht man, dies hier nur in Kürze referiert, aktuell ein Betrachtungskonzept, welches mögliche neurobiologische Unterschiede, als eine menschliche Disposition (physische und psychische Verfassung eines Menschen) betrachtet und, weiterführend, respektiert.

Beispielhaft fokussiert und versteht die "Neurodiversität" AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung) und Autismus als eine natürliche Form der menschlichen Diversität, und unterstreicht weiterführend, dass diese Form der Normdivergenz, selbstverständlich derselben gesellschaftlichen Dynamik unterliegt, wie andere Formen der Diversität, z.B. der Geschlechtsdiverisität oder der ethnischen Diversität.

Der Begriff "Neuro-Minderheit" bzw. "neurominority" inkludiert Menschen, welche nicht "neurotypisch" sind und somit eine Minderheit darstellen.

Das Konzept der Neurodiversität wendet sich damit gegen eine pathologische bzw. negative Konnotation.

Womögliche normdivergierende neurologische Entwicklungen werden als natürliche menschliche Unterschiede eingeordnet.