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Dipl.-Psych. Jürgen Dassow

Psychologischer Psychotherapeut VT

Psychotherapeutische Praxis

Verhaltenstherapie

Kognitive Verhaltenstherapie

für Privat und alle Kassen

Indikationen zur Anwendung von Psychotherapie

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Den Psychotherapie-Richtlinien entsprechend sind die Indikationen zur Anwendung von Psychotherapie bei der Behandlung von Krankheiten:



*Kann Psychotherapie neben oder nach einer körperlich-ärztlichen Behandlung von Krankheiten oder deren Auswirkungen angewandt werden, wenn psychische Faktoren einen wesentlichen Anteil daran haben und sich ein Ansatz für die Anwendung von Psychotherapie bietet.

Seit 2014 sind Schizophrenie, schizotype oder wahnhafte Störungen sowie affektive psychotische Störngen uneingeschränkt eine Indikation für eine Richtlinientherapie.

Indikationen hierfür können sein:



Psychotherapie ist als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen, wenn:

1. zwar seelische Krankheit vorliegt, aber ein Behandlungserfolg nicht erwartet werden kann, weil dafür bei der Patientin oder dem Patienten die Voraussetzung hinsichtlich der Motivationslage, der Motivierbarkeit oder der Umstellungsfähigkeit nicht gegeben sind, oder weil die Eigenart der neurotischen Persönlichkeitsstruktur (gegebenenfalls die Lebensumstände der Patientin oder des Patienten) dem Behandlungserfolg entgegensteht,
2. sie nicht der Heilung oder Besserung einer seelischen Krankheit, sondern allein der beruf-lichen oder sozialen Anpassung oder der beruflichen oder schulischen Förderung dient,
3. sie allein der Erziehungs-, Ehe-, Lebens- und Sexualberatung dient.

(4) Soll Psychotherapie im Rahmen einer die gesamten Lebensverhältnisse umfassenden psychosozialen Versorgung erbracht werden, so ist diese Psychotherapie nur dann und soweit eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, als sie der Behandlung von Krankheit im Sinne dieser Richtlinie dient.

(5) Verhaltensweisen, die als psychosoziale Störung in Erscheinung treten, sind nur dann Gegenstand von Psychotherapie nach Abschnitt B und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung nach Abschnitt C der Richtlinie, wenn sie Ausdruck einer psychischen Erkrankung sind.

Durch die psychotherapeutische Sprechstunde besteht zukünftig die Möglichkeit, Patienten, die psychosoziale Hilfen benötigen, zu beraten und entsprechend der individuellen Unterstützungsnotwendigkeit weiterzuvermitteln.