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Dipl.-Psych. Jürgen Dassow

Psychologischer Psychotherapeut VT

Psychotherapeutische Praxis

Verhaltenstherapie

Kognitive Verhaltenstherapie

für Privat und alle Kassen

Kognitive Verhaltenstherapie

Mehr informationen zu Kognitiver Verhaltenstherapie finden Sie unter:
Das allgemeine theoretische Modell der Kognitiven Therapie: Die Grundannahme Kognitiver Therapien: Philosophisch (Epiktet, 50-138 n. Chr.):
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Vorstelllungen von den Dingen.“
Ergänzend sei fortgeführt: "So ist z.B. der Tod nichts Furchtbares – sonst hätte er auch Sokrates furchtbar erscheinen müssen –, sondern die Vorstellung, er sei etwas Furchtbares, das ist das Fuchtbare." Wenn wir also bedrängt, unruhig, oder betrübt sind, wollen wir die Ursache nicht in etwas Anderem suchen, sondern in uns, das heißt in unseren Vorstellungen.“ Das Allgemeine Kognitve Modell: Situation X arrow.gif „Kognitionen“ arrow.gif Gefühle/Verhalten Die in Folge einer externen, also beobachtbare, oder interne Situation X, z.B. einer Vorstellung, auftretenden Gefühle und die sich daraus ableitenden Verhaltensweisen werden durch dazwischenliegende Gedanken (Kognitionen) vermittelt bzw. getriggert. Die Übersetzung des allgemeinen Modells in die kognitiven Therapie: Situation X arrow.gif „dysfunktionale“ arrow.gif psychische Störungen Kognitionen“ (emotionale und Verhaltensstörungen) Unter „dysfunktionalen“ Kognitionen sind an dieser Stelle „Gedankengebäude“ gemeint, die selbstschädigen, zielboykottiierenden Logiken folgen, die Lebensfreude reduzieren und körperliche Schädigungen und somit assoziierte Gefühle (Emotionen) und Verhaltensweisen fördern. Im Allgemeinen soll unter „Psychischen Störungen“, z.B. nicht eine „angemessene“, wenn auch unangenehme „Trauerreaktion“ (Emotion), welche ggf. vorrübergenhend zu Rückzugsverhalten (Verhalten) führt gemeint sein, sondern massive „emotionale und verhaltensbezogenen Turbulenzen“, wie z.B. eine „Depression“, „Angsterkrankung“ oder „Impulskontrollstörungen“ gemeint sein. Hierunter sind also „diagnosewertige“ und somit „behandlungsbedürftige“ Problematiken zu subsummieren. Die unterschiedlichen Ansätze nach Ellis, Beck und Meichenbaum

Es sind drei Hauptströmungen der kognitiven Therapie unterscheidbar:

1. „Die Rational-Emotive & Kognitiv-Behaviorale Therapie nach A. Ellis“, Die Kernannahme: Gefühls-, Verhaltens-, und Körperkonsequenzen eines Menschens [C = Consequences; Konsquenzen] werden nicht unmittelbar durch auslösende Ereignisse [A = activating events; aktivierende Ereignisse] ausgelöst; sie werden vielmehr als direkte Folge durch die Art der Bewertung [B = beliefs oder belief-system; „rational“ = angemesssen, hilfreich, zielführend und nicht selbstschädigend vs. „irrational“ = unangemesssen, nicht hilfreich, selbstschädigend] ausgelöst. 2. „Die Kognitive Therapie nach A. Beck“, Die Kernannahme: Gefühls-, Verhaltens-, und Körperkonsequenzen eines Menschen werden hier in Abhängigkeit einer verzerrten Sicht der Realität (Kognitive Triade; Sicht der eigenen Person, der Umwelt und der Zukunft) gesehen. Fehlerhafte Wahrnehmungen und Interpretationen der Realität sind hier für die Entstehung und Aufrechterhaltung verantwortlich, wobei sich diese Sicht der „Realität“ immer wieder durch 6 typische Denkfehler, z.B. durch „Selektive Verallgemeinerung“ oder „Übergeneralisierung“, bestätigt und verfestigt wird. Das zentrale vermittelnde Element sind die sogenannten „automatischen Gedanken“. Die tieferliegenden und zentralen Elemente werden als gedankliche „Schemata“ definiert. 3. „Das Stressimpfungstraining nach Meichenbaum“. Die Kernannahme: Gefühls-, Verhaltens-, und Körperkonsequenzen eines Menschens werden hier in direktem Zusammenhang mit unangepassten „Selbstverbalisationen“, dem „inneren Dialog zu sich selbst gesehen“. Es werden im Rahmen der Bewältigung einer Stresssituation angemessene „Bewältigungssätze“ von unangemessenen unterschieden.

Die Zusammenführung der drei Ansätze in das allgemeine Modell der kognitiven Therapie:

Situation X: Aktuell belastendes Ereignis (z.B. Ablehnung durch eine relevante Person) Dysfunktionale Kognitionen: (in enger zeitlicher Assoziation zu X) Beck: Verzerrte, nicht realitätsgerechte Wahrnehmung und Interpretationen der Situation. Aktiviert: Situationsübergreifende dysfunktionale „Grundannahmen/Schemata“. Ellis: Selbst- und zielboykottierende Bewertungen, im Sinne von „irrational beliefs“ bestehend aus Prämissen und Konklusionen. Aktiviert: „Absolutistische Lebensphilosophien und deren Bewertung bei Nicht-Erfüllung“ Meichenbaum: Ungünstige Bewältigungsaussagen. Aktiviert: Keine spezifischen theoretischen Angaben. Gefühle, Körperreaktionen und Verhalten: Unangemessene, selbstschädigende, ziel- und veränderungsboykottierende Gefühle (z.B. Depression, starke Angst/Panik, massive Schuld, Selbsthass/Aggression) und daraus resultiernde „Körpersensationen“ und „Verhaltensweisen“, wie z.B. Vermeidungsverhalten bei starker Angst. (Webseitenunterpunkt: "Kognitive Verhaltenstherapie" ist ein Auszug aus meinem Fortbildungsskript zur "Kognitiven Verhaltenstherapie". © Copyright 2004 by: Dipl.-Psych. J. Dassow, Luegallee.12, 40545 Düsseldorf. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Verbreitung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Umgestaltung, Vortragen, Ausstellen und Veräußerung.)